das Brunnenrauschen
vor lauter sound of silence
nicht mehr zu hören
Frage an die Sprachberatung
Irrenhaus geht nicht
wie soll man heute die Welt
korrekt benennen?
Saubere Trennung
Abgesang auf meine Muse
Tattoo V
auf ihrem Schenkel
erzittert bei jedem Schritt
ein wilder Löwe
Sommermorgen
die Krähen rätseln
lauter geknickte Blumen
und Dellen im Gras
Himmel und Erde
Theorie des Haiku
nein Adlerschwingen
verleiht es dir nicht nur ein
Paar Wanderschuhe
Punk
kampfbereit lauert
schneeweiße Laufmaschenhaut
in schwarzen Nylons
Rohkost
die schlaue Schnecke
in meinem Salat tarnt sich
als rote Bohne
Treppenhausprinzessin
Radlerglück
was für ein Zufall
ein Luftloch im Helm genau
wo mir der Kopf juckt
Mein Fahrrad
Frühsommer
nach dem Spaziergang
zerstäubte Lindenblüten
auf meinen Schuhen
Beidhändig im Café
links Cappuccino
rechts kratzt er sich genüsslich
zwischen den Beinen
Cooles Telefonat
er hält das Smartphone
flach vor den Mund ein Spucknapf
für dumme Sprüche
Reklamation
Herrenhäuser Allee
die Linden summen
vor Lust die Bienen kitzeln
sie an den Blüten
Im Straßencafé
grellbunte Tattoos
geistig wohnt er auf ewig
im Kinderzimmer
Wahlspruch
aufs Leben pfeifen
und heiter weitermachen
solange es geht
Ein seltenes Talent
einfach nur ganz still
sitzen und einen alten
Hausschuh betrachten
Charles Bukowski (1920 bis 1994)
the area of pause
you have to have it or the walls will close
in.
you have to give everything up, throw it
away, everything away.
you have to look at what you look at
or think what you think
or do what you do
or
don’t do
without considering personal
advantage
without accepting guidance.
people are worn away with
striving,
they hide in common
habits.
their concerns are herd
concerns.
few have the ability to stare
at an old shoe for
ten minutes
or to think of odd things
like who invented the
doorknob?
they become unalive
because they are unable to
pause
undo themselves
unkink
unsee
unlearn
roll clear.
listen to their untrue
laughter, then
walk
away.
Charles Bukowski: The Pleasures of the Damned. Poems, 1951-1993. New York: HarperCollins 2007. 434f.
Google Bildersuche
die alte Flamme
auf einem neuen Foto
nach all den Jahren
Autokorrektur
der Bauch (schreibt Irma)
verzweige sich in Äste
mit grünen Blättern

Catulla
bildschön und züchtig
ich wünschte sie wäre nur
eines von beiden
Formosissima quae fuere vel sunt,
sed durissima quae fuere vel sunt,
o quam te fieri, Catulla, vellem
formosam minus aut minus pudicam!
Martial, Epigramme VIII 54 (53)
Junges Paar
er trottet ihr nach
als schleppte nicht sie sondern
er ihren Busen
Graffiti
Ikebana
ihr hautenges Kleid
eine bauchige Vase
nur für ihr Lächeln
Radfahrer
er kommt nicht voran
der Mundschutz zurrt ihm die Ohren
zu Bremsfallschirmen
Kiyotaki
Kioto, Oktober 2019
Zedernduft Weihrauch
und Moos der Waldweg braucht kein
Chanel Nummer fünf
Weicher Knorpel
der Mundschützer rutscht
mir vom Ohr als Lendenschurz
säße er fester
Myriam
beim Tee im Garten
spricht sie von Liebeswirren
und Schlüpfergummi
Dürre
beim Joggen im Park
schnuppern Gespenster aus Staub
an meinen Waden
Erlösung
die Wand seufzt selig
nach Wochen ohne Besuch
endlich ein Dübel
Rennrad I
Nachbarschaft
Abend für Abend
treibt sie Gymnastik an der
Gardinenstange

Osterlärm
wer klopft da an Blech?
der Specht besucht die Käfer
in der Laterne
Kleines Schwarzes
Bombus
Ein Einsiedler
die Welt sei zu klein
lieber wandre er heiter
in seinem Gärtchen
Trennung
das Wasserbett leer
Liebeswogen verebben
gurgelnd im Abfluss
Schöne Gärtnerin
im Frühlingskleidchen
sät sie vornübergebeugt
Honigmelonen
Richtigstellung
der Liebestöter
tötet die Liebe nicht ab
er sperrt sie nur ein
Lärm
ich leg mich aufs Ohr
möchte aber am liebsten
auf beiden liegen
Seemannsgarn
Hausbesuch
ein Traum
die Schneiderin bringt
Garderobe zur Probe
danach gibt es Tee
Hotelfenster
Stiller Verehrer
eine WhatsApp-Beziehung
sie schreibt ihm zwar nicht
doch kaum ist sie online
schon träumt er von ihr
Coronavirus
nach Japan reisen?
lieber trinke ich Sencha
bei mir zu Hause
Niedersächsischer Karneval
kein schräger Vogel
nur ein einzelnes Herbstblatt
als Spatz verkleidet
Abgesagte Reise
eine philosophische Einsicht
ich bleib zu Hause
sonst bin ich immer so weg
wenn ich nicht da bin
Ein Schönling in der Oper
Rachmaninoff: Klavierkonzert Nr. 3
ununterbrochen
die Angst der Virtuose
zerhackt den Flügel
„Rachmaninoff… It isn’t fair…
Every time I hear it, I go to pieces…
It shakes me, it quakes me.
It makes me feel goose-pimply all over.
I don’t know where I am or who I am or what I’m doing.
Don’t stop. Don’t stop. Don’t ever stop!“
(Marylin Monroe as The Girl in „The Seven Year Itch“)
Kleine Dirigentin
sie wirft die Arme
als wollte sie dadurch rasch
noch etwas wachsen
Modische Jeans
fransige Löcher
Kettfäden schneiden ins Fleisch
Rollschinkenschenkel
Nicht nötig
Schnupftuch gefällig?
ach was! sein Nasenpiercing
täuscht Schnupfen nur vor
Die armen Frauen!
ich habe heute
weinrote Boxershorts an
und keine sieht es
Winterblues
Warnung
der Knopf im Knopfloch
äußerst gespannt um Himmels
Willen nicht atmen
Eine Frauenseele
tief in ihr gluckert
ein Klapperstorchweiher voll
rosiger Babies
Vollmond
nachts schleicht er ums Haus
und gießt in jedes Fenster
ein Pfützchen Vollmilch
Barista
täglich verwirrt mich
ihr zärtliches Händchen am
Siebträgerhebel
Langer Rock
im Traum enthält er
ausschließlich sie im Leben
trägt sie was drunter
Stadtbahntheater
sie reckt sich zum Griff
lautlos hebt sich der Vorhang
auftritt ihr Nabel
Begegnung im Park
ein rotes Gesicht
ein gelber brustlanger Bart
und Böen von rechts
Weißer Reiher
verschneite Wiesen
der Reiher verbirgt sich
indem er weiß ist
In a snowfall
that obscures the winter grasses
a white heron –
using his own form
to hide himself away.
(Kigen Dogen 1200-1253)
(Zen Poems. Selected and edited by Peter Harris. New York: Alfred A. Knopf 1999. 146. Übersetzung Steve Carter.)
Wasservögel
die Wasservögel
kommen und gehen spurlos
und ohne Führer
Coming, going, the waterfowl
Leaves not a trace,
Nor does it need a guide.
(Kigen Dogen 1200-1253)
(Zen Poems. Selected and edited by Peter Harris. New York: Alfred A. Knopf 1999. 144. Übersetzung Lucien Stryk & Takashi Ikemoto.)
Dezemberhimmel
hoch oben trotten
zeitlupenmatt aschgraue
Hängebauchschweine
Selfie aus Seoul
Pappkulissen und
künstliche Blumen aber
ein echtes Lächeln
Kürbissuppe
der goldgelbe Fleck
auf ihrem Jeanshosenschoß
schöner als sauber
Weihnachtsfrühstück
über der Schrippe
funkelt ihr helles Auge
als Bethlehemstern
Beruhigend
Haarparenthesen
um ihr Gesicht zürnt sie
zürnt sie in Klammern
Bayrische Gedichte
Frage und Antwort
i sitz hia
du sitzt do
und du frogst mi
„mogst mi no?“
du sitzt do
i sitz hia
und i geb zua
a bissl scho
Zettel für Zenzi
i hock brav hia
du hockst brav do
wannst aba hia warst
nachha – oho
Loisl seufzt
Zenzi frogt mi
„mogst mi no?“
mögen möcht i
oiwei scho
können könnt i
sowieso
aba die Zenzi
die is net do
Zenzi
Zenzi hot Augerln
braun wia a Reh
wann sie mi oschaut
ist s wunderschee
wann sie sie zusperrt
spür i an Schmerz
von ganz herunten
hinauf bis ins Herz
Berg und Tal
ob i sie mog?
i mechts scho megn
doch dera Liab
hat goar koan Segn
hoch auf der Oim
hüat sie die Ziagn
i grein im Tol
und ko s net kriagn
Dirndl
a Dirndl is grod
als wiara Haus
hinta die Mauern
do kennst di net aus
doch drobm beim Fensta
schauts Madl heraus
Die vier Löcher im Dirndl
zwoa fia die Pratzn
oans fia die Fiaß
und oans
a goanz a scheens
fias Madl selber
Leserin
mit einer Zeitung
die Ruhe im Zugabteil
völlig zerknistert
Zugreise
ganz plattes Flachland
irre spitzes Gebirge
und dunkle Tunnel

Alter Mann
als ob er den Tod
in die Knie zwingen wollte
mit seinem Wissen
Missmutig unter dem Kopfhörer
als müsste sie das
Geplärr durch ihre Ohren
hinunterwürgen
Ein Wimpernzyklus
I
ihr feuchtes Auge
ringsum von dito feuchten
Wimpern umgeben
II
mit Wimpernbesen
fegt sie die Luft vor ihren
funkelnden Augen
III
als wär ihr Haar von
wo es mal war in ihre
Wimpern gewandert
IV
mit Wimpern fängt der
Sonnentau Fliegen sie fängt
mit Wimpern Männer
V
im nächsten Leben
wäre ich liebend gerne
ihr Wimpernbürstchen
VI
Wimpern im Pudding
weit weniger hässlich als
Haar in der Suppe
November 2019
Türme verstecken
die Häupter in grauem Dunst
kann ich verstehen
Herbstwiese
die kahlen Bäume
jeder auf einem Teller
aus knallgelbem Laub

WhatsApp II
auf hundert Worte
einen Smiley als Antwort
lausige Zeiten
WhatsApp I
immer derselbe
Smiley und ich Narr glaube
sie lächelt mich an
Freihändig
schnurrend schmiegt sich ihr
Smartphone in ihre sahnig
samtweiche Wange
Aufgewacht
ich hab tatsächlich
von einer geträumt die ich
noch gar nicht kenne
ICE Strelasund
Velgast – Hannover
Herbstabendsonne
die Wiesen kriechen unter
die Nebeldecke
Ostseewunder
trotz steifer Brise
standfest auf ihrer Sandbank
acht Einbeinmöwen
Wustrow
seit Dora dort war
ist dieses dunstige Kaff
mein Eldorado
Schwüler Nachmittag
rumms! rattengraue
Gewitterwolken wecken den
dösenden Sommer
what rumbling!
rat-grey thunderclouds rouse
summer from slumber
The Penguin Book of Haiku.
Translated and Edited by Adam L. Kern. 2018. 357.
Nächtlicher Einbruch
Kichern und Stöhnen
vom Schlafzimmer her der Dieb
hat andres zu tun
Kichern und Stöhnen
vom Schlafzimmer her der Dieb
schnalzt mit der Zunge
the house burglar
overhearing sweet nothings
sticks out his tongue
The Penguin Book of Haiku.
Translated and Edited by Adam L. Kern. 2018. 199.
Feuchtgebiete
patschnasse Flecken
auf meinem Schoß vermutlich
Nixenschwanztropfen
Ostseeferien
die ungewohnte
Mansarde trifft meinen Kopf
mit harten Schlägen
Ostseesouvenirs
Nixen aus Plastik
sind angenehmer im Bett
ihr Schwanz ist nicht nass

November an der Ostsee
mausgraue Brandung
verdammt was sind nun Enten
und was sind Wellen?
Philosophenportrait
im goldnen Rahmen
lächelt Leibniz mit Löckchen
und speckigem Kinn
Cappuccino
sämige Tropfen
rinnen über die weiße
Flanke der Tasse
Irma
der Rock der Wirtin
scheint ihr zu kurz sie habe
doch selber Beine
West-östlicher Pullover
sie hält ihn für mint
mir kommt er dagegen vor
wie matchalatte
Muse und Dichter
er schreibt alles mit
selbst ihren Kuss und was sie
sonst noch so anstellt

Winterregen
im Winterregen
wie sie die Stirnen runzeln
hölzerne Buddhas
in winter rain
how they scowl …
the Buddhas
aus: „Issa’s Best: A Translator’s Selection of Master Haiku. (English Edition)“ Issa Kobayashi, David G. Lanoue 2012. (haikuguy.com)
Herbst in der Allee
gestern noch waren
sie grün bald sind sie kahl
die blonden Linden
Glück im Unglück
die Kniebandage
unter dem kurzen Rock viel
schärfer als Strapse
Zwiespalt
wie schrecklich droht mir
wie freundlich lockt mich die Hölle
mit süßem Feuer
Oktober
breitbeinig torkeln
die Krähen durch buntes Laub
vom Herbst besoffen
Bushaltestelle
die Hasen im Park
mümmeln ganz unbeeindruckt
vom Zeitgeschehen
Missgeschick beim Abendessen
der Tisch getrocknet
nur meine Hose riecht noch
nach Federweißem
Glastür zum Ballettsaal
auf spitzen Füßchen
zittern sie stumm vorbei wie
Glockenspielpuppen
Schöne Aussicht
im Fegefeuer
fegen wir künftig feurig
auf Teufel komm raus
Kaltgestellt
der Pfropfen bebt der
Schampus scharrt mit den Füßen
und möchte schäumen
Scharfe Ohren
ich bin verloren
sie hört meine Sünden am
Klang meiner Stimme
Rendezvous in der Hölle
kein Teufel im Dienst
quälen wir halt einander
genüsslich selber
Herbstfest in Kioto
wer blickt noch zum Mond?
jetzt irrlichtert jedem ein
eigener Bildschirm

Eine chinesische Stewardess serviert Tee
oben ihr Kirschmund
unten das sanfte Singen
der Seidenstrümpfe

Bergpfad beim Bishamon-do, Kioto
winzige Frösche
Hals über Kopf auf der Flucht
vor meinen Schuhen
Herbst in Kioto
knielange Röcke
von schräger Morgensonne
kritisch durchleuchtet
Im Chion-Tempel, Kioto
der Buddha sitzt still
draußen hasten die Mönche
durch schrägen Regen
Empfindsam im Tempel
den Buddha mit den
zehntausend Händen spürt sie
am ganzen Leibe
Im Bad
der Bürstenstiel ragt
aus dem Pony die Gattin
als Morgeneinhorn
Gleichberechtigt
vom Treppenabsatz
späht sie ihm heimlich unter
den Hosenaufschlag
Verschlafen
ein Auge blinzelt
aber das zweite lass ich
fürs erste noch zu
Frühstück mit Gurke
sie hält sie zärtlich
mit links und hackt ihr herzlos
mit rechts den Kopf ab
wenn sie die Gurken
so liebt warum ach schneidet
sie sie in Scheiben?
schneidet sie Gurken
wird mir allein vom Zuschaun
immer ganz anders
Ein Bäcker
seit er verliebt ist
verbackt er täglich Gurken
in Marzipanteig
Ein Lautsprecher
Hochzeitsfoto
das Kleid ein Fuji
aus Tüll die Braut der Rauchpilz
über dem Krater
Sogar dort
beim Ruf des Kuckucks
sehn ich mich selbst in Kioto
verdammt nach Kioto
Basho:
Even in Kyoto –
hearing the Cuckoo’s cry –
I long for Kyoto.
Aus: The Essential Haiku. Versions of Basho, Buson and Issa.
Edited with Verse Translations by Robert Hass. New York: HaperCollinsPublishers 1994. 11.
Glücklicher Nachbar
Damenfahrrad mit
plattem Reifen im Mondschein
vor seiner Haustür
Hausgeist
seit letzten Freitag
raschelt in meinem Zimmer
ein Streifenhörnchen

Hausmusik
sie zupft die Laute
während ich lausche ist mir
als zupfte sie mich
Erfreuliches Missverständnis
er hat ihr Gesäß
aus Versehen gestreift nun
schreibt es ihm Briefe
the hips
he patted by mistake
send him a letter
(aus: Stephen Addiss: The Art of Haiku.
Boston & London: Shambhala 2012. 161.)
Zwei auf einem Stuhl
wortreiche Hüften
senkt sie auf seinen standhaft
verschwiegenen Schoß
onto his silent lap
she lowers her
eloquent hips
(aus: Stephen Addiss: The Art of Haiku.
Boston & London: Shambhala 2012. 161.)
Optimistisches Bulletin
inzwischen können
die am Ende des Tunnels
mich husten hören
High West, Hongkong Island
ein steiler Bergpfad
an jeder Biegung rempeln
mich Schmetterlinge
Lamma Island, Hongkong
riesige Spinnen
spähen aus grünen Büschen
in meinen Kragen

Seidenspinne (Nephila Pilipes), Länge mit Beinen ca. 15 cm
Zen-Garten in Kioto (Konchi-In)
der Regen glättet
die sanften Wellen im Kies
zu friedlichem Nichts
Minirock
alpinistische Erkundungen in Hongkong
ein tollkühner Floh
hat sich beinaufwärts gebohrt
bis in die Wolken
Anständig
sie näht sich Dessous
zeigt sie uns aber höchstens
auf drögen Fotos
Hotpants in Hongkong
so kurz man weiß nicht
wo franst der Saum und wo die
Trägerin selber
Kimonodamen vor dem Tempeltor
Bohnenstange knipst
Litfaßsäule tatsächlich
ein starkes Motiv
Konzertante Morgenwäsche
unter den Armen
mit zwei zwischen den Beinen
mit einer Stimme
Matcha im Jingo Ji

schon ausgetrunken
nur noch am Grund der Schale
ein giftgrüner See
Chinesin in Kioto
Nachtüberraschung
im bleichen Vollmond plappert
ein roter Krater
Ishiyamadera
Träumerei
nachts träumt sie von mir
aber sie sagt mir nicht was
da träum ich halt selbst
Steiler Bergpfad bei Yokohama
die Augen bei Fuß
die Ohren in Bäumen voll
Vogelgezwitscher
Abendessen mit Meerblick
Astrid
Kunstmuseum
Küsschenküsschen mit Ballerina
Morgenbistro
ein paar Schluck Kaffee
schon wird das Marmortischchen
zum Weltenlenkrad

Klassisches Ballett
Initiativbewerbung
Ernstfall
im Ernstfall schwächelt
jedes Parfüm am Ende
duften wir selber






















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